Heute haben wir unsere “Check out time” mal ausgenutzt. So ziemlich Punkt 10:00 Uhr sind wir nach dem bereits erwaehnten Fruehstueck gestartet. Ziel heute: Strecke machen, um vorbei an Te Anau, Queenstown und Arrowtown bis nach Wannaka zu kommen. Das Wetter ist prima und tatsaechlich bekommen wir auf dem Weg nach Norden einmal die Bergspitzen zu sehen, die wir uns in der Gegenrichtung noch vorstellen mussten.
Mit ein paar kleinen Abstechern fahren wir mehr oder weniger direkt nach Arrowtown. Hierbei handelt es sich um eine ehemalige Goldgraeberstadt, die heute wirklich huebsch sein koennte, wenn nicht in wirklich jedem alten Haus ein Souvenirladen, Klamottenladen o.ae. untergebracht waere. Wir bleiben auf einen Kaffee, schauen der neuseelaendischen Ausgabe des Gas-Notdienstes bei seiner gemaechlichen Arbeit zu und machen uns dann weiter. Zumindest fuer die Dauer unseres Besuches trifft die Prophezeiung der Bedienung – “someday this whole place will blow up” – nicht zu. Hoffen wir mal, dass es so bleibt.
Nach Wannaka fuehren zwei Routen – wir entscheiden uns fuer die kurvigere und kleinere
Es geht ueber einen Pass zwischen mit Grashuegeln uebersaehten Bergen an den Seiten. Wannaka selbst liegt in einer weiten Senke inkl See, umgeben von hohen Bergen mit und ohne die typische Schneekappe. Dank unseres GPS und der tollen NZ Karten finden wir unsere Unterkunft fuer die Nacht schnell. Das B&B heisst “The Hayloft” und entpuppt sich als urgemuetliche kleine Wohnung im ersten Stock eines Hauses, das tatsaechlich aus Stroh gebaut und dann mit Beton verputzt wurde. Wenn auch anders als die beiden ersten, so ist dieses B&B mindestens genauso schoen und setzt sich auf Platz 1 fuer Gemuetlichkeit. Den abendlichen Blick von einem unserer beiden Privatbalkone musste ich festhalten (siehe Bilder).
Nach der ganzen Autofahrerei machen wir uns noch auf einem neuangelegten Pfad am Seeufer entlang auf einen laengeren Abendspaziergang. Danach gibt’s selbstgekochten Gemuesereis und es geht ab ins Bett. So koennte das Wetter bleiben, wir haetten nichts dagegen, denn morgen werden wir die Westkueste dann endlich erreichen.
Zum Schluss ein kleines Raetsel: wer sagt mir den Namen des Flusses auf dem ersten Bild und warum frage ich danach? Antworten bitte in die Kommentare. Viel Spass!
Die Bilder:
Und der Weg:





ist das der Fluß, der bei quenstown in den lake wakatipu mündet?
ansonsten muss ich passen – so gut kenn ich NZ nicht
Hallo Ihr Outdoor-Freaks,
schon Eure Rivertour hat Lust auf Mehr gemacht, aber die Beschreibung des Hollyford-Tracks toppt das noch. Meine Lösung zum Fluss: da er für das Fliegenfischen sehr berühmt ist, könnte er die Kulisse für den Film mit dem Fliegenfischen gewesen sein: “Aus der Mitte entspringt ein Fluss” mit Robert Redford.
Weiterhin viel Spaß und schönes Wetter
Anne + Felix
aber der Film spielt doch in Montana
… oder haben die etwas gefuscht und in Neuseeland gedreht?
Mein Vorschlag: Waiau River. Der Fluss diente als Kulisse für den Fluss Anduin am Ende des Filmes “Der Herr der Ringe: Die Gefährten” bei den Szenen, in denen die Uruk-hai die Gefährten ein Flussufer entlangjagen.
ich schon wieder
– jaja nix zu tun
– nee nebenher läuft ‘ne Installation und die dauert und dauert ….
Leider zeigt Google Maps den Namen von dem Bach nicht an. Aber der Tipp mit HDR dürfte doch nicht so verkehrt sein. Dann ist das die Sandbank, auf die die Gefährten ihre schicken Kanus ziehen.
Tippe auch auf Herr der Ringe, denn in “Aus der Mitte entspringt ein Fluss” geht es um den Blackfoot River – und der ist in der Tat in Montana. Da bin ich schon mit dem Heli drueber.
+++ And the winner is: Meike! +++
Hat geholfen der Tipp mit Manapouri, was?
Vielen Dank fuer’s mitspielen und viele Gruesse!